Aus dem südindischen Staat Kerala kommt die Kunst der traditionellen Kalari-Behandlungen. Ein Kalari ist ein Ort, an dem Tanz, Kampfsport, Gesang, Massage, Heilkunst und andere Künste unterrichtet und praktiziert werden. Kalari Chikitsa (Heilkunst) ist eng mit dem Ayurveda verbunden, da sich beide auf die gleichen Grundsätze beziehen.

Durch die Erfahrungen im Kampf-Training (Kalarippayat) oder durch Verletzungen im Kampf selbst ist ein sehr breites Wissen über die physiologischen Strukturen des menschlichen Körpers angewachsen. Und gleichzeitig die Möglichkeit, den Körper durch entsprechende Anwendungen im Vorfeld zu stärken bzw. bei Verletzungen und Einschränkungen des Bewegungsapparates zu behandeln.

Mit der Entwicklung eines komplexen Systems auf der Basis von Nadis (Bahnen im Körper) und darauf befindlichen Marma-Punkten sind effiziente Massagen (Uzhichil) und weitere Anwendungen (z.B. Kizhli / Kräuterbeutel) entstanden, die hilfreich bei zahlreichen Beschwerdebildern eingesetzt werden.

Mögliche Indikationen sind:

  • Rückenschmerzen, Gelenksschmerzen, Schulterschmerzen
  • Bewegungseinschränkungen z.B. nach Verletzungen oder Unfällen
  • Rheuma, Arthritis, Arthrose
  • Schwellungen, Ansammlungen, Ablagerungen und Verhärtungen im Gewebe
  • Psycho-vegetative Störungen, die sich z.B. als Kopfschmerzen, Migräne, Schlafstörungen, Herzbeschwerden, Verdauungsprobleme zeigen können
  • Allgemeine Schwäche, Rekonvaleszenz
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